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Zukünftiger Arbeitskräftemangel?

Wieder geistert das Gespenst „Arbeitskräftemangel in der Zukunft" durch die Nachrichtenkanäle. „Deutschland braucht mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland" sagt eine neue Bertelsmann-Studie. Der zufolge würde die Zahl der Deutschen im erwerbsfähigen Alter bis 2050 um etwa 36 % (!?) sinken. „Dieser Rückgang birgt Gefahren für die wirtschaftliche Stabilität", sagt die Studie. Es könne weder durch höhere Erwerbsquote von Frauen noch durch eine längere Lebensarbeitszeit ausgeglichen werden. Rechnerisch sei das Problem nur durch Zuwanderung zu lösen, schreiben die Forscher. Pro Jahr würden zwischen 276.000 und 491.000 Einwanderer aus Nicht-EU-Staaten benötigt.
Diesen Schlussfolgerungen der Bertelsmann-Studie stellen wir einfach einmal zwei dazu passende Aufsätze von
Gerd Bosbach und Klaus Bingler daneben. Sie lauten:

„Zu wenig Jugendliche? - Der letzte Deutsche? Realität in krassen Widerspruch zur Angstmanche."

„Arbeitskräftemangel in der Zukunft? Über statistische Taschenspielertricks (oder Denkfehler) in der Demografie-Debatte und die ‚Demografisierung' einer sozialpolitischen Diskussion."

„Zu wenig Jugendliche?

"Arbeitskräftemangel in der Zukunft?"

 HPW WPH

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